Aktions­wo­chen­ende in Bliesen­dorf

Man sieht den Wald vor Windrä­dern nicht”

unter diesem Motto haben die Kirchen­ge­meinde Bliesen­dorf und die Bürger­initia­tive Bliesen­dorf gemeinsam vom 18.10. – 20.10.2013 ein Aktions­wo­chen­ende veran­staltet.  

Für unseren, Um unseren und In unserem Wald.

Etwa 60 Kinder und Erwach­sene haben sich am 18.Oktober 2013 das Bühnen­stück von Dirk Stach „Die Kinder von Streit­heide“ im Gasthaus Bliesen­dorf angesehen, das von den Kindern der Kreuz-Kirchen­ge­meinde-Bliesen­dorf als Puppen­spiel aufge­führt wurde.

Theater in Bliesendorf

Die Botschaft der Waldtiere ist klar – vernünf­tige Politiker hören sie.

Eine Kinder­gruppe stellt den Täter, der seinen Müll in den Wald entsorgt hat und bringt ihm diesen zurück. Der Wald und die Tiere des Waldes sollen bewahrt werden und der Kampf um einen natür­li­chen sauberen Wald hat sich gelohnt. Beim anschlie­ßenden Beisam­men­sein bei einer leckeren Brotzeit standen die Mitglieder der Bürger­initia­tive Bliesen­dorf für Infor­ma­tionen zu dem geplanten Windeig­nungs­ge­biet Bliesen­dorfer Heide den Gästen mit Infor­ma­tionen zur Verfü­gung. Es wurde rege disku­tiert und auch neue Mithelfer boten sich für eine Mitar­beit in der Bürger­initia­tive an. 

Etwa 200 Vernunft­bürger fanden sich zum 2. Aktions­wan­dertag der Bürger­initia­tive Bliesen­dorf „Rettet unseren Wald“ am 20.Oktober 2013 vor dem Gasthaus Bliesen­dorf ein.

Waldspaziergang Bliesendorf

Natur schützen, nicht verstromen! – sagen die Bliesen­dorfer.

Begrüßen konnten wir bei unserer Aktion „keine Windräder im Wald“, unsere stell­ver­tre­tende Bürger­meis­terin Manuela Saß, unsere Ortsvor­ste­herin Annette Gottschalk, die CDU-Landtags­ab­ge­ord­nete Dr. Saskia Ludwig und unsere Unter­stützer aus Glindow Sigmar Wilhelm, Fred Witschel und Renate Vehlow. Die Wande­rung zum Kolpinsee fand bei schönstem Wetter statt und viele infor­ma­tive Gespräche konnten während der Wande­rung geführt werden.

Aufgrund des Wider­standes der Bürger ist das Windeig­nungs­ge­biet von der Regio­nalen Planungs­stelle etwas verklei­nert worden. Die Sorgen betreffen aber weiterhin die Anwohner der Waldsied­lung Resau, wo der Abstand zur Wohnbe­bauung nur 600 Meter betragen soll und einen Teil von Bliesen­dorf, wo die Windräder bis 800 Meter an die Wohnbe­bauung gehen sollen.

Auch der schöne Kolpinsee soll mit 500 Meter Abstand zu den 200 Meter hohen Indus­trie­gi­ganten als Natur­schutz­ge­biet geopfert werden.

Betroffen ist auch der Arten­reichtum des größten Waldge­bietes von Werder (Havel). Zur Zeit erstellt die Stadt ein Arten­schutz­gut­achten, das unsere Natur und den Wald bewahren soll. Viel Unter­stüt­zung gegen den geplanten Windpark mit bis zu 50 Windkraft­an­lagen mit einer Höhe von 200 Meter, bekommt die Bürger­initia­tive Bliesen­dorf von der Stadt Werder (Havel), da die Planung des Windparks dem städte­pla­ne­ri­schen Konzept als staat­lich anerkannter Erholungsort mit dem Leitbild Tourismus und Erholung entge­gen­steht.

Die Wande­rung sollte einen Eindruck vermit­teln, welche Zerstö­rung der heimi­schen Natur und Tierwelt bevor­steht, wenn die mit einer Waldro­dung verbun­dene Aufstel­lung dieser riesigen Indus­trie­an­lagen in unserem Wald erfolgen würde. Anschlie­ßend fand noch ein reger Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwischen den Bürgern und unsereren verbün­deten Bürger­initia­tiven Kloster-Lehnin, Fichten­walde und Borkheide statt.

Der Kampf um unseren Wald wird weiter gehen !

Bürger­initia­tive Bliesen­dorf

Bliesen­dorf, den 21.10.2013 

Eveline Kroll und Andreas Struck 


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