Irrtümer abstellen. Natur bewahren.

Am 11. Dezember 2014 haben wir an Herrn Dr. Patrick Graichen, den Direktor des Think Tanks AGORA Energiewende, geschrieben. Anlass war dessen in der ZEIT vom 4. Dezember 2014 zu lesendes Eingeständnis, dass man sich bei der Energiewende in zentralen Punkten kollektiv geirrt habe. Den Brief und die Presseerklärung finden Sie hier:

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Im Folgenden finden Sie Nachweise und Quellen zu den im Brief ausgeräumten weiteren Irrtümern.

Unser Punkt 1: Die (von AGORA als These Nr. 3 propagierte) zentrale Prämisse der Energiewende-Politik, wonach sich „Windkraft und Photovoltaik gegenseitig ergänzen“ trifft nicht zu.

Die empirische Tatsache finden Sie u.a. hier betrachtet.

Unser Punkt 2: Ebenso falsch ist die von AGORA genährte Vorstellung, dass ein weiterer, in Deutschland regional verteilter Ausbau der volatilen Stromerzeugungsanlagen, namentlich Windkraft und PV, zu einer relevanten Glättung der Einspeiseleistung oder zur Ausbildung einer Grundlast („irgendwo weht immer Wind“) führt.

Den mathematischen Beweis finden Sie hier. Die gleichen Ergebnisse aus anderer Quelle finden Sie hier.

Unser Punkt 3: Die von AGORA als These Nr. 4 verbreitete Aussage, dass sich Schwankungen in der Einspeisung über lange Distanzen ausgleichen, ist ebenfalls falsch. 

Den Beweis finden Sie hier.  

Unser Punkt 4: Das von AGORA immer wieder ins Spiel gebrachte Power-to-Gas-Verfahren bietet mitnichten die Aussicht auf eine ökonomisch/ökologisch vertretbare Lösung des Speicherproblems.

Eine Analyse dieses Verfahrens finden Sie hier

Unser Punkt 5: Diese Energiewende ist mit Blick auf die Stromerzeugung nicht ökologisch.

Die Implikationen einer einfachen Dreisatzrechung sind verheerend. Lebensraum für Tiere wird eingeschränkt, die Biodiversität geht massiv zurück. Wälder werden großflächig zu Industriezonen gemacht. Fledermäuse werden zu hunderttausenden getötet. Einige Greifvögel geraten an den Rand der Ausrottung. Alles dies für keinen Klimaschutz.

Einschlägige wissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen:

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