Weg frei für Irrsinns­stopper

Am 27. Mai 2014 hat Bayern einen weiteren Schritt in Richtung des Vernünf­tigen und Erlaubten unter­nommen.

Hier die Erklä­rung der Staats­re­gie­rung:

Grünes Licht im Minis­terrat: Gesetz­ent­wurf zur Vorgabe von Mindest­ab­ständen von Windkraft­an­lagen zur Wohnbe­bauung wird dem Landtag vorge­legt

Der Minis­terrat gab heute grünes Licht: Der Gesetz­ent­wurf zur Umset­zung der künftigen bundes­ge­setz­li­chen Befugnis, auf Landes­ebene einen Mindest­ab­stand von Windkraft­an­lagen zu Wohnbe­bauung festzu­legen, wird nun zügig dem Landtag zur weiteren Behand­lung zugeleitet. Bayerns Baumi­nister Joachim Herrmann: „Der Abstand von Windkraft­an­lagen zur Wohnbe­bauung soll grund­sätz­lich das Zehnfache der Gesamt­höhe einer Windkraft­an­lage betragen. Jedoch können die Kommunen Ausnahmen davon durch kommu­nale Bebau­ungs­pläne zulassen.“ Damit komme es zu einem befrie­denden Ausgleich der unter­schied­li­chen Inter­essen. Einer­seits werde damit der Sorge um das Landschafts­bild Rechnung getragen – gerade wegen der erdrü­ckenden Wirkung immer größer werdender Anlagen. Anderer­seits bleibe die Chance einer wirtschaft­li­chen Energie­wende gewahrt. „Außerdem wird die kommu­nale Planungs­ho­heit gestärkt. Denn über die Lage von Windkraft­an­lagen wird letzt­lich dort entschieden, wo die Menschen unmit­telbar betroffen sind“, betonte Herrmann. 

Die aus unserer Sicht tenden­ziöse Darstel­lung seitens des Bayeri­schen Rundfunks finden Sie hier:

Manipulation

Dass sich der Protest gegen den rücksichts-, konzep­tions-, und sinnlosen Windkraft­ausbau keines­wegs auf Unter­franken beschränkt, und dass Herr Minis­ter­prä­si­dent Seehofer vielmehr aus der ganzen Bundes­re­pu­blik Zuspruch für seinen vernünf­tigen Vorschlag erfährt, dürfte dem Bayeri­schen Rundfunk unmög­lich entgangen sein.

Ebenso­wenig entgangen sein kann es dem BR, dass nicht-korrum­pierte Umwelt­schützer  eindeutig für die Vorschläge der Staats­re­gie­rung Position bezogen haben. Schließ­lich ging unsere hier verlinkte Presse­er­klä­rung an verschie­dene Redak­tionen des Senders.

Auch die Wortwahl “Windrad­bremse” legt manipu­la­tive Absicht nahe: 1. ist “Bremse” negativ konno­tiert, 2. geht es nicht um niedliche “Windräder“, sondern um 200m hohe Stahl­gi­ganten, die größten­teils in Wäldern errichtet werden sollen. Aber Worte sind bekannt­lich Schall und Rauch:

Entschei­dend ist, was unter’m Strich rauskommt.

In dem Fall: Was über’m grünen Strich steht. 

Bravo, Bayern! 

Und, nicht zu vergessen…

Super, Sachsen! 

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