Wir schauen nicht zu

In der Energie­po­litik unseres Landes läuft nahezu alles verkehrt – die Fehlsteue­rungen gehen zu Lasten der Natur, der Lebens­qua­lität der Menschen und des Wirtschafts­stand­orts. Darüber aufzu­klären und Abhilfe zu ermög­li­chen, lieferte den Anstoß zu unseren Aktivi­täten – wie in unserem Positi­ons­pa­pier ausge­führt. Das taten­lose Zuschauen war dabei nie unsere Sache. Unbeschadet unserer satzungs­ge­mäßen Überpar­tei­lich­keit, haben wir uns im Sinne unserer Vereins­ziele über die letzten Jahre regel­mäßig an politi­sche Entschei­dungs­träger und Gremien gewandt.

Im Vorfeld der Bundes­tags­wahl im Herbst 2017 haben wir diese “Lobby­ar­beit für die Vernunft” inten­si­viert – vom Ausgang der Wahl und von der Positio­nie­rung der relevanten Parteien hängt es schließ­lich maßgeb­lich ab, in welchem Ausmaß weiterhin sinnlose Opfer erbracht bzw. ob sinnvolle Weichen­stel­lungen vorge­nommen werden. So haben wir uns im März 2017 mit persön­li­chen Schreiben an alle Präsi­di­ums­mit­glieder der aktuellen Regie­rungs­par­teien sowie der größten aktuellen Opposi­ti­ons­partei gewandt. Exempla­risch finden Sie hier drei dieser insge­samt gut 40 Briefe:

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Die bishe­rige Resonanz der Angeschrie­benen war – soweit überhaupt vorhanden – nur bedingt befrie­di­gend.

Unseren Positionen gegen­über erheb­lich aufge­schlos­sener zeig(t)en sich hingegen die Freien Demokraten (FDP).

Statt Ignoranz oder nichts­sa­gender Allge­mein­plätze erhielten wir seitens der Liberalen eine Einla­dung, uns und unsere Argumente auf deren Bundes­par­teitag zu präsen­tieren.

Dieser fand vom 27. bis 29. April 2017 in Berlin statt. Selbst­ver­ständ­lich nahmen wir diese Einla­dung sehr gerne an. Nicht nur, weil uns das Motto der dreitä­gigen Veran­stal­tung zusagte, sondern weil wir dies als hervor­ra­gende Chance ansahen, im Sinne von aktuell 660 Bürger­initia­tiven für eine vernünf­tige Energie­po­litik zu werben.

 

In unserem Beisein beschloss der 68. Bundes­par­teitag der FDP ein Wahlpro­gramm, dessen energie­po­li­ti­scher Teil (vgl. S. 72ff.) eine nahezu vollstän­dige Kongruenz zu unseren Vorschlägen aufweist. Konkret wurden 

im Programm veran­kert. 

Insofern hat sich das Werben gelohnt. Wir danken unseren Gastge­bern für die Einla­dung und die uns entge­gen­ge­brachte Aufmerk­sam­keit und Wertschät­zung. Allen anderen Parteien bleibt es unbenommen, ebenfalls einen vernunft­kräf­tigen Kurs einzu­schlagen. 

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