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Im Februar 2014 erklärte der SPIEGEL “Energie­armut” zum neuen gesell­schaft­li­chen  Phänomen.

Energiearmut

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Eine zentrale Kompo­nente dieses Phäno­mens sind stetig steigende Strom­preise.

Strompreise

Die Abbil­dung stammt von der Bundes­ver­ei­ni­gung der Verbrau­cher­zen­tralen. Sie ist dem hier verlinkten SPIEGEL-Artikel entnommen.

Die Bundes­ver­ei­ni­gung der Verbrau­cher­zen­tralen weist seit 2002 eine stetige Erhöhung des von den Bürgern durch­schnitt­lich pro kWh zu zahlenden Betrags aus. Im November 2015 wird

Seit 2002 gibt es das Erneu­er­bare Energien Gesetz. Dieses Gesetz, dessen Unsin­nig­keit von unabhän­gigen Wissen­schaft­lern wieder­holt offen­ge­legt und kriti­siert wurde, legt für bestimmte Techniken zur Strom­erzeu­gung, die sich von selbst am Markt nicht etablieren würden, feste Vergü­tungen und eine garan­tierte Abnahme des produ­zierten Stroms fest.

Die Diffe­renz zwischen dem Markt­preis für Strom und den staat­lich garan­tierten Vergü­tungen wird über die sogenannte EEG-Umlage allen deutschen Strom­kunden aufge­bürdet. Anders als bei regulär im Bundes­haus­halt aufge­führten Subven­tionen, trifft diese indirekte und intrans­pa­rente Subven­tio­nie­rung die einkom­mens­schwa­chen Haushalte beson­ders hart – der Anteil der Haushalts­aus­gaben,  der auf Strom entfällt, ist bei ihnen beson­ders hoch.

Energiearmut3

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Einer vermeint­li­chen Reform des EEG ungeachtet, hat sich das Problem, wie im November 2015 zu lesen, weiter verschärft.

Stromsperre

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stroms

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Nach Biomasse und Photo­vol­taik ist der rasante Zubau von Windkraft­an­lagen für den Anstieg des EEG-Subven­ti­ons­vo­lu­mens zwar erst in dritter Linie mitver­ant­wort­lich, macht  jedoch – im Unter­schied zur Biomasse und in größerem Umfang als die Photo­vol­taik – den Aus- und Neubau von Strom­lei­tungen erfor­der­lich, was über die Netzent­gelte ebenfalls die Strom­kosten erhöht. Die Integra­tion in das Versor­gung­system ist bei Windkraft­an­lagen beson­ders schwierig. Für den von ihnen produ­zierten Zufalls­strom müssen stets Notfall­ka­pa­zi­täten bereit gehalten werden. Gleich­zeitig sorgen die privi­le­gierten Windkraft­an­lagen dafür, dass sich die konven­tio­nellen Kraft­werke, derer sie zwingend bedürfen, unter markt­wirt­schaft­li­chen Bedin­gungen nicht  mehr betreiben lassen. Unter dem Stich­wort “Kapazi­täts­me­cha­nismus” werden hier neue Subven­ti­on­s­tat­be­stände disku­tiert. Diese sind eine unmit­tel­bare Folge des Windkraft­aus­baus und werden erneut den Strom­kunden aufge­bürdet werden müssen.

Zudem sieht das EEG weiterhin Vergü­tungen für nicht produ­zierten Strom  (“Phantom­strom“) vor. In Verbin­dung mit politisch ignorierten statis­tisch-mathe­ma­ti­schen Zusam­men­hängen bedingt dies zwangs­läufig, dass die Strom­preise aufgrund des Windkraft­aus­baus weiter steigen werden.

In einem sehr lesens­werten Essay wurden Windkraft­an­lagen insofern treffend als Rechnungs­masten bezeichnet:

Dem naiven Kinder­glauben entspre­chend sollte ja auch der Wind keine Rechnung stellen, trotzdem stehen inzwi­schen bei vielen Menschen in Deutsch­land die “Rechnungen” bis zu 250 Meter hoch in Sicht­weite. Was aber einige Schwerst­in­dok­tri­nierte nicht hindert, neue “Rechnungs­masten” sogar mit Lichter­ketten zu begrüßen. Kaum zu glauben, stimmt aber wirklich.


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