Hessen demons­trieren für den Frieden

Wie einen Tag zuvor in Gelnhausen, demons­trierten am 19. Juli 2014 in Geisen­heim mehrere hundert hessi­sche Vernunft­bürger gegen die Zerstö­rung von Natur und Landschaft ihrer Heimat. Anlass auch hier:

Die impli­zite Kriegs­er­klä­rung, die der hessi­sche Windkraft­mi­nister Tarek Al-Wazir am 15. Juli 2014 gegen­über Mensch und Natur in ganz Hessen ausge­spro­chen hatte. Der Natur­park Stephans­hausen soll nach Willen Al-Wazirs schnellst­mög­lich zum Indus­trie­park werden. 

Die hessen­schau berich­tete:

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Weitere Worte zu den zerstö­re­ri­schen Planungen im Rheingau und zum Ablauf des imposanten landes­gren­zen­über­schrei­tenden Stell­dich­eins der Vernunft­bür­ger­schaft finden Sie hierBilder sagen in der Regel ebenso­viel. Unser Dank gilt Hermann Dirr, der den Weg vom Vogels­berg in den Rheingau unter­nahm und uns diese Eindrücke übermit­telte:


Zum allge­meinen Hinter­grund:

Am 15. Juli 2014 hatte der “grüne” Minister Tarek Al-Wazir den Windkraft­ausbau zur hessi­schen Staats­räson erklärt. Konkret bedeuten dessen Pläne, dass binnen kürzester Zeit mindes­tens 3.500 Windkraft­an­lagen in Hessen errichtet werden sollen. Die meisten davon in den Wäldern. Die schiere Anzahl bedingt, dass dafür Landschafts­schutz­ge­biete, Natur­parks und die schönsten und identi­täts­stif­tenden Landschaften geopfert werden müssen. Diese Opfer sind vollkommen sinnlos, denn die 200m hohen Stahl­riesen sind Energiezwerge. Sie bringen nichts für den behaup­teten Klima­schutz, leisten keinen Beitrag zur einer sicheren Strom­ver­sor­gung und können keinen Ersatz für Kernkraft­werke bieten. Einer sinnvoll definierten Energie­wende werden die Stahl­ko­losse daher im Wege stehen.

Gleich­wohl soll der Ausbau mit aller Macht voran­ge­trieben werden. Um Wider­stand gegen die rein ideolo­gisch begrün­deten Pläne zu ersti­cken, hat Herr Al-Wazir eigens eine Media­ti­ons­agentur einge­richtet. Aus Steuer­gel­dern bezahlt, sollen geschulte Kommu­ni­ka­ti­ons­fach­leute die Bürger von der Sinnhaf­tig­keit des Irrsin­nigen überzeugen und ihnen die aus intui­tiver Vernunft gespeisten Vorbe­halte ausreden. Erklärtes Ziel: Die Bürger Hessens sollen ihrer Heimat entfremdet und “verzau­bert” werden. Auf dass sie sich an die hässliche neue Welt der “Energie­wende” gewöhnen und die Zerstö­rung von Natur, Heimat und Lebens­qua­lität, auf der diese neue Welt errichtet wird, wider­standslos hinnehmen. 

Mit einer wider­stands­losen Hinnahme ist indes nicht zu rechnen.

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