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Seit ein paar Jah­ren macht die Wind­kraft-Indus­tria­li­sie­rung unse­res Lan­des auch vor dem Wald nicht mehr Halt.

In  den meis­ten Bun­des­län­dern  ist die Ansied­lung irra­tio­na­ler Sakral­bau­ten in Wäl­dern nicht mehr aus­ge­schlos­sen, in eini­gen wird die­ser Aus­bau mas­siv vor­an­ge­trie­ben. Ins­be­son­dere in Rhein­land-Pfalz, Hes­sen und Baden-Würt­tem­berg sol­len zig­tau­sende (!) neue Wind­kraft­an­la­gen in Wäl­dern errich­tet wer­den. Auch in Bran­den­burg und Bay­ern ist der Wald nicht mehr Tabu­zone.

Dabei ist ein Wald, in den die Wind­kraft Ein­zug gehal­ten hat, kein Wald mehr.

Pro Anlage wer­den bis zu 3 Hektar Wald dau­er­haft ver­nich­tet. Dies ent­spricht etwas 1000 gefäll­ten Bäu­men. Es wer­den breite Schnei­sen geschla­gen und befes­tigte Stra­ßen für Schwer­trans­por­ter ange­legt.  Pro Anlage wer­den rund 3000 Ton­nen Stahl­be­ton in den Wald­bo­den ver­senkt.

Wir dan­ken Ver­nunft­bür­gern
aus Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Baden-Würt­tem­berg und dem Saar­land für diese Ein­drü­cke von “Ökostrom”-Baustellen.

Der NABU Bran­den­burg sowie die Gesell­schaft zur Erhal­tung der Eulen erklä­ren aus­führ­lich, warum dies eine öko­lo­gi­sche Kata­stro­phe ist. Die jewei­li­gen Stel­lung­nah­men fin­den Sie hier und hier.

Dass dies über­haupt nähe­rer Erläu­te­rung bedarf, erscheint natur­ver­bun­de­nen Men­schen absurd. Dass diese Erläu­te­run­gen igno­riert und negiert wer­den, ist für natur­ver­bun­dene Men­schen uner­träg­lich. Wis­sen sie doch intui­tiv, dass es ohne Wald nicht geht.

ohne wald

Lehr­ta­fel, foto­gra­fiert in Bran­den­burg

Ein Film von Herrn Jörg Reh­mann vom Sep­tem­ber 2014 stellt diese Ver­nich­tung des Wal­des anhand eines pro­mi­nen­ten und erschüt­tern­den Bei­spiels ein­drucks­voll dar.

Bil­der und Worte spre­chen für sich. Danke, Herr Reh­mann!

Das im Soon­wald Doku­men­tierte bahnt sich in ähn­li­cher Form in prak­tisch allen deut­schen Mit­tel­ge­bir­gen an oder spielt sich dort bereits ab.

Die Deut­sche Wild­tier­stif­tung for­dert daher bereits aus rein tier­öko­lo­gi­scher Sicht einen sofor­ti­gen Aus­bau­stopp für Wind­kraft­an­la­gen im Wald. Deren Effek­ten auf die Böden und die Was­ser­qua­li­tät wid­men sich diese Arti­kel des Hydro­lo­gen Dr. Alex­an­der Stahr:

Trinkwasserversorgung und Windkraftanlagen im Wald.

Mit einem Klick gelan­gen Sie zum Arti­kel.

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