Broken window fallacy

Die “broken window fallacy” bezeich­net einen weit verbrei­te­tes Missver­ständ­nis ökono­mi­scher Zusam­men­hänge, das sehr vielen politi­schen Entschei­dun­gen zugrunde liegt. 

Es geht auf den franzö­si­schen Ökonom Frédé­ric Bastiat zurück, der dies bereits Mitte des 19. Jahrhun­derts beschrieb. 

Sie finden dies hier im übersetz­ten Origi­nal­text, hier in einem ameri­ka­ni­schen You-Tube-Video und hier bei Wikipe­dia erklärt. 

Kurz gesagt

Die Entzugs­ef­fekte fehlge­lei­te­ter Inves­ti­tio­nen sind nicht direkt beobacht­bar, die durch diese Inves­ti­tio­nen erzeug­ten Einnah­men hinge­gen schon. 

Letztere verzer­ren das Bild – denn maßgeb­lich ist, ob Inves­ti­tio­nen unter dem Strich Wohlstand mehren oder mindern.

Der Bruch einer Scheibe ist zwar ein Segen für den Glaser und all dieje­ni­gen, die von dessen veraus­gab­ten, bei der Repara­tur erwirt­schaf­te­tem, Einkom­men profi­tie­ren. 

Unterm Strich impli­ziert eine kaputte Scheibe volks­wirt­schaft­lich dennoch einen Schaden.

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