Energie­dichte und Flächen­ver­brauch

Neben der Zufäl­lig­keit ist das Kernpro­blem der Wind- und Sonnen­en­er­gie, dass sie in sehr diffu­ser (nicht konzen­trier­ter) Form anfällt. Die Energie­dichte ist sehr gering. Eine geringe Energie­dichte ist gleich­be­deu­tend mit hohem Flächen­ver­brauch.

Wer mit dem Fahrrad gegen den Wind fährt, bekommt eine Ahnung davon: Ein Gegen­wind von 3 m/s lässt den Mantel etwas flattern, erschwert das Stram­peln aber kaum. Wasser hinge­gen, das uns mit dersel­ben  Geschwin­dig­keit entge­gen­fließt, reißt uns unbarm­her­zig hinfort. Stram­pelnd lässt sich dem Wind viel leich­ter trotzen als paddelnd dem Wasser. Die Kraft des Wassers ist also vergleichs­weise konzen­triert, die des Windes breit in der Fläche verteilt. Das „Einsam­meln aus der Fläche“ erledigt bei der Wasser­kraft ein weitver­zweig­tes System aus Rinnsa­len, Bächlein, Flüss­chen und Strömen. Wer die Kraft des Windes „einfan­gen“ möchte, muss die mühsame Arbeit des Verdich­tens selbst erledi­gen – mit ganz vielen Sammel­sta­tio­nen und Leitun­gen, die diese verbin­den. Rinnsale, Bächlein, Flüss­chen und Ströme müssen sozusa­gen mittels 200m hohen Indus­trie­an­la­gen, Strom­mas­ten und Drähten nachge­baut werden.

Zwangs­läu­fig werden weitge­hend intakte Natur­räume zu Indus­trie­zo­nen und Rückzugs­mög­lich­kei­ten sukzes­sive zerstört.

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