Steiger­wald

Der Steiger­wald – Das Herz Frankens

Der Natur­park Steiger­wald liegt zwischen den Städten Nürberg und Würzburg. Die Grenzen der Region verlau­fen teilweise entlang der zentra­len Flüsse: im Westen und Norden entlang des Mains, im Süden der Aisch.

Drei Regie­rungs­be­zirke treffen am sogenann­ten Dreif­ran­ken­stein zusam­men, Unter‑, Ober- und Mittel­fran­ken. Sechs Landkreise, Schwein­furt, Hassfurt, Bamberg, Kitzin­gen, Neustadt a.d. Aisch-Bad Winds­heim und Erlan­gen-Höchstadt.

Der Steiger­wald ist geprägt von ausge­dehn­ten Waldge­bie­ten, insbe­son­dere von Buchen- und Misch­wäl­dern sowie von landwirt­schaft­li­chen Flächen, Wiesen und Talauen. Charak­te­ris­tisch sind im Steiger­wald die Höhen­züge, die sich bis zu einer Höhe von bis zu 500 m erstre­cken und meist von nordwest­li­cher nach südöst­li­cher Richtung verlau­fen. Sie bieten wunder­schöne Ausbli­cke und weite Panora­ma­sicht. Zahlrei­che Fließ­ge­wäs­ser entsprin­gen im Steiger­wald und durch­zie­hen als Bach- und Fluss­läufe meist in südöst­li­cher Richtung die Landschaft, bspw. Aurach, Ebrach, Weisach, Ehebach und Bibart. Im südöst­li­chen Teil wird die Region von einer Teich­land­schaft mit zahllo­sen Karpfen­wei­hern geprägt, im westli­chen Teil erstre­cken sich Weinberge und Reban­la­gen.

Mit seiner einzig­ar­ti­gen landschaft­li­chen, kultu­rel­len und kulina­ri­schen  Vielfalt ist der Steiger­wald ideales Ziel für einen Kurzur­laub, aktive Rad– und Wander­tou­ren oder eine wohltu­ende Auszeit inmit­ten herrli­cher Natur.


Der Bund Natur­schutz beschreibt den Steiger­wald wie folgt:

Der Steiger­wald ist Teil der meridio­nal verlau­fen­den Keuper­stu­fen­land­schaft. Vom mehrfach getrepp­ten Stufen­ab­fall des Steiger­wald­trau­fes im Westen, der Höhen von etwa 500 m ü. NN erreicht, fällt die Landschaft sanft nach Osten bis auf 350 m ü. NN ab. Die aus mittle­rem Keuper aufge­baute Oberflä­che ist von einem dichten Gewäs­ser­netz in Riedel und Hügel zerschnit­ten worden. Während im Nordwes­ten eher Buchen-Eichen-Misch­wäl­der zu finden sind, nimmt der Nadel­wald mit hohen Kiefer­n­an­tei­len von West nach Ost zu.
Die forst­li­che Nutzung ist vorherr­schend.


Der obere Steiger­wald wurde in größe­ren Berei­chen als EU-Vogel­schutz- bzw. FFH-Gebiet ausge­wie­sen. Natur­nahe Buchen- und Buchen-Eichen-Wälder, die z.T. als arten­rei­che Mittel­wäl­der ausge­prägt sind, natur­nahe Bachläufe mit Wiesen­tä­lern, Feucht­ge­bie­ten und Auwäl­dern sowie Quellen und Teiche und die reich­struk­tu­rier­ten Komplex­le­bens­räume in ehema­li­gen Berei­chen des Sandstein­ab­baus sind von Bedeu­tung. Im Bereich des Steiger­wald­trau­fes sind die Trocken­stand­orte nennens­wert. Das Gebiet zeich­net sich ebenfalls durch einen hohen Anteil unzer­schnit­te­ner Räume aus. Die Auflas­sung von bisher exten­siv genutz­ten Flächen und ein Rückgang von Laubholz­be­stän­den zuguns­ten von Misch­wald­be­stän­den können aus natur­schutz­fach­li­cher Sicht zu einer Beein­träch­ti­gung der biolo­gi­schen Vielfalt führen.“

Quelle: Bund Natur­schutz

Weiter wird über dem Steiger­wald geschrie­ben:

Der Steiger­wald bietet eine unsag­bar schöne Natur- und Kultur­land­schaft, ist seit 1987 zum Natur­park erhoben und genießt einen beson­de­ren Schutz und Förde­rung.

Beson­ders sind am Steiger­wald seine Weite und die vielen Panora­ma­bli­cke, die Ruhe und echten Erholungs­mög­lich­kei­ten. Wald soweit das Auge reicht – wunder­schöne Buchen- und Misch­wäl­der, die Lebens­raum für Pflan­zen, Tiere und den Menschen sind. Von zentra­ler Bedeu­tung ist das Wasser im Steiger­wald. Kaum eine Region verfügt über solch einen Reich­tum an natur­be­las­se­nen oder renatu­rier­ten Fluß- und Bachläu­fen, Quellen und Auenland­schaf­ten. Tausende Karpfen­tei­che liegen im Osten der Region, sanfte Höhen und idylli­sche Weinberge durch­zie­hen die Landschaft und verwöh­nen mit Spezia­li­tä­ten rund um den Fränki­schen Wein, gleich­zei­tig ist eine tradi­ti­ons­rei­che Bierwirt­schaft hier zuhause.“

Quelle: Netzwerk Steiger­wald


Und nun sollen die Windrä­der unsere Region aufwer­ten.

Ungefähr 800 ha sollen für Windkraft­an­la­gen geopfert werden.

Überwie­gend in Landschafts­schutz­ge­bie­ten und in Wäldern.

Oh, du mein schöner Steiger­wald!

Zerstö­rung pur, nur weil ein paar …. Ideolo­gen geblen­det von € sind.

Nicht mit unserem Steiger­wald, für den Erhalt des Steiger­wal­des

-BI Lebens­wer­ter Steiger­wald- Gegen­wind Ilmenau

Kontakt: wka.steigerwald@web.de

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