Für die Frage, ob die energie­po­li­ti­sche Vernunft eine Chance erhält, ist die Bundes­tags­wahl 2017 von entschei­den­der Bedeutung.

Daher haben wir uns im März 2017 mit Briefen an alle Präsi­di­ums­mit­glie­der der Bundes­tags­par­teien gewandt und uns bemüht, die Damen und Herren für die vernach­läs­sig­ten Belange von Mensch und Natur zu sensi­bi­li­sie­ren. Die Freien Demokra­ten zeigten sich unseren Argumen­ten beson­ders aufge­schlos­sen und luden uns sogar ein, diese auf ihrem Partei­tag vorzutragen.

Alle Möglich­kei­ten der Einfluss­nahme, die sich dem Vorstand unseres Vereins boten, haben wir wahrge­nom­men, getreu dem Motto: Wir sind Partner jeder Politik, die vernünf­tige Ansätze voran­bringt – unabhän­gig von der politi­schen Couleur. 

Um auch auf anderen Ebenen keine Einfluss­mög­lich­keit ungenutzt zu lassen, haben wir im August 2017 die Aktion “Prüfstand” initiiert. 

Im Rahmen dieser Aktion haben unsere assozi­ier­ten Bürger­initia­ti­ven mit den MdB-Kandidat(inn)en ihrer Wahlkreise das Gespräch gesucht.

Allen Mitstreiter(inn)en, die Gesprä­che geführt haben und allen Kandidat(inn)en, die Rede und Antwort standen, danken wir herzlich!

Alle Gesprä­che zu dokumen­tie­ren, wie es uns ursprüng­lich vorge­schwebt hatte, würde kaum neue Erkennt­nisse liefern, da fast alle Kandidat(inn)en entlang ihrer Partei­li­nie argumentierten.

Außer­dem wurden in manchen Gesprä­chen vertrau­li­che Äußerun­gen getätigt, die in einem gewis­sen Wider­spruch zu einer öffent­lich bekun­de­ten Nicht-Zustim­mung bzgl. unseres Prüfauf­trags gestan­den hätten. Mitun­ter wurden vertrau­ens­volle Bezie­hun­gen aufgebaut/angebahnt, deren Weiter­ent­wick­lung wir durch Veröf­fent­li­chung von State­ments nicht gefähr­den wollen. Auch wenn unsere Ausgangs­frage eindeu­tig zu beant­wor­ten war, so konnten die Gesprä­che doch hier und da Nachdenk­lich­keit erzeu­gen: Manches partei­li­ni­en­treue “Nein” klang im direk­ten Gespräch eher wie ein “Jein” mit Tendenz zum “Ja”.

Um die eröff­ne­ten Gesprächs­ka­näle nicht zu gefähr­den und Nachdenk­pro­zesse nicht abzuwür­gen, erscheint es uns klüger, auf eine dicho­tome “Ablehnung/Zustimmung” – Auswer­tung in Tabel­len­form zu verzich­ten. Dass ein Gesprächs­part­ner komplett von der Partei­li­nie abwei­chen würde, war nicht zu erwar­ten gewesen. Die betei­lig­ten Bürger­initia­ti­ven wissen in allen Fällen, durch wen ihre Inter­es­sen am besten vertre­ten werden. 

Das Entschei­dende bei dieser Aktion war, dass Gesprä­che geführt und Argumente ausge­tauscht wurden. 

Aus diesen Gründen möchten wir nur ein paar exempla­ri­sche Rückmel­dun­gen dokumentieren: 

Gerhard Artin­ger im Gespräch mit dem FDP-Kandi­da­ten Tobias Mährlein.

Robert Hary, Monika Florence und Peter Geisin­ger im Gespräch mit der FDP-Kandi­da­tin Milena Scinardo (v.l.).

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Diese aus der Vielzahl von Zusen­dun­gen heraus­ge­grif­fe­nen Beispiele spiegeln das Gesamt­bild recht gut wieder. Insge­samt, über alle Anfra­gen hinweg, war die grund­sätz­li­che Gesprächs­be­reit­schaft bei den Kandidat(inn)en der FDP am höchs­ten, gefolgt von AfD, CDU, Grünen und SPD (in dieser Reihen­folge). Die geringste Resonanz erfuh­ren unsere Mitstreiter(inn)en von den Kandidat(inn)en der Linken. Welche Schlüsse daraus zu ziehen sind, wissen Anhän­ger vernünf­ti­ger Energie­po­li­tik selbst am besten. Die Kampa­gnen der Anhän­ger des Windkraf­tirr­sinns sprechen für sich.

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