Volk startet Initia­tive

Am 31. Januar 2015 läuteten die branden­bur­gi­schen Bürger­initia­tiven für eine vernünf­tige Energie­po­litik eine Phase verstärkten gemein­samen Wirkens ein.

Die landes­weit in 79 Initia­tiven tätigen Bürger möchten ihre neu gewählte Regie­rung dazu animieren, den vom Bundestag durch die sogenannte Länder­öff­nungs­klausel genutzten Spiel­raum zu nutzen und sich damit für die Anliegen von Mensch und Natur zu öffnen. 

Zu diesem Zweck beriet man sich in Wünsdorf und beschloss einstimmig, eine Volks­in­tia­tive auf den Weg zu bringen: 

 

 

Presse­er­klä­rung der VOLKS­IN­ITIA­TIVE „ RETTET BRANDEN­BURG“

130 Vertreter der 79 Bürger­initia­tiven trafen sich auf Einla­dung der Volks­in­itia­tive „ Rettet Branden­burg „ (VI) am 31.01.2015 in Wünsdorf zur Jahres­ver­samm­lung.

Um unsere  Kultur­land­schaft vor weiterer Zerstö­rung durch zusätz­liche ineffi­zi­ente  3.000 Riesen­wind­kraft­an­lagen zu bewahren, beschlossen der Vorstand der VI und die anwesenden Vertreter der Bürger­initia­tiven eine zweite landes­weite Unter­schrif­ten­ak­tion zu starten, um die Denkfes­seln der Landtags­ab­ge­ord­neten aufzu­lösen und die Landes­re­gie­rung zu zwingen, größere Mindest­ab­stände von Windrä­dern zu Wohnbe­bau­ungen festzu­legen.

Die  gesetz­liche Grund­lage für die 10x H Regel hat die Bundes­re­gie­rung mit dem § BauGB am 1.08.2014 geschaffen und ermög­licht damit allen Landes­re­gie­rungen, bis zum 31.12.2015 größere Abstände von Windkraft­an­lagen zu Wohnbe­bau­ungen verbind­lich zu definieren.

Darum fordert die Volks­in­itia­tive mit ihrer Unter­schrif­ten­ak­tion:

1. den Abstand zwischen Windkraft­an­lagen und Wohnbe­bau­ungen auf das 10-fache der Gesamt­höhe einer Windkraft­an­lage festzu­legen. Hinrei­chende Gründe dafür werden in gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gungen der Anwohner gesehen.

2. den aktuellen Windkraft­er­lass zu ändern und Waldge­biete komplett von der Bebauung mit WKA auszu­schließen. Riesige Indus­trie­an­lagen (WKA) mit mehr als 200m Höhe zerstören die vielfäl­tigen ökolo­gi­schen Funktionen des CO2 Speichers Wald. Gemäß Empfeh­lung des Weltkli­ma­rates kommen dem Wald und weiterer Auffors­tung eine bedeu­tende Rolle beim Schutz vor Klima­wandel zu.

Die Organi­sa­toren der VI wollen bis August 2015 mindes­tens 20.000 Unter­schriften sammeln, um sie dann der Landtags­prä­si­dentin zu übergeben.

Dann muss sich der Landtag mit den Forde­rungen der Bürger ausein­an­der­setzen.

Thomas Jacob – Sprecher der VI    – 035471 300  –  01717506334

 

Auch am Wohl von Mensch und Natur orien­tierte Politiker verschie­dener Parteien fanden sich für mehrere Stunden am Veran­stal­tungsort ein. Neben dem Austausch strate­gi­scher Überle­gungen und der Pflege der persön­li­chen Kontakte diente das Treffen auch der Infor­ma­tion.

Vorträge von Dr. Nikolai Ziegler und Dr. Regina Pankrath brachten die zukünf­tigen Street­worker der Vernunft in den relevanten medizi­ni­schen, techni­schen und ökono­mi­schen Fragen auf den aktuellen Stand. Mit diesem Hinter­grund­wissen, das in ausgie­bigen Frage­runden vertieft werden konnte, sind die Teilnehmer und künftigen Unter­schrif­ten­sammler bestens auf die Gespräche mit noch weniger gut mit der Materie vertrauten Mitbür­gern gewappnet.

Alle Vortrags­un­ter­lagen und das Proto­koll der Veran­stal­tung sind für Vernunft­kraft-Mitglieder hier einseh- und abrufbar:

ALTERNATIVLOS

Mit einem Klick gelangen Sie zu den Vortrags­un­ter­lagen.

Wir danken der Märki­schen Allge­meinen Zeitung und insbe­son­dere dem Autor Herrn André Kasubke für die Geneh­mi­gung des Abdrucks eines ausführ­li­chen Berichtes. Drücken Sie die Strg-Taste (bzw. ctrl-Taste) und drehen Sie am Mausräd­chen, um den Artikel vergrö­ßert zu sehen.

MAZ

Mit Dank an den Autor André Kasubke.

VI

Aus der Märki­schen Allge­meinen Zeitung vom 2.2.2015

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