Anfang April 2026 haben die wichtigsten Energiepolitikerinnen der deutschen Regierungsparteien ihre Sicht auf die deutsche Stromversorgung öffentlich dargelegt: Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, forderte in einem Namensartikel in der FAZ vom 7. April ein Ende der Selbsttäuschung.

Zwei Tage später wartete Nina Scheer, energiepolitische Sprecherin der SPD, an der selben Stelle mit einer Replik auf:

In einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin Apollo-News vom 13. April hat Dr. Christoph Canne die beiden Einlassungen ausgiebig und differenziert gewürdigt.

Sein persönliches Fazit: Beide Autorinnen schreiben über die Energiewende. Eine von beiden beschreibt, wie das Energiesystem tatsächlich funktioniert. Die andere, wie sie es gerne hätte.



