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Nachdenkliche Stimmen
Joachim Gauck, Bundespräsident
Rainer Brüderle, Bundesminister a.D.
„Die ökologische und ethische Legitimation der Energiewende im Schnelldurchgang ist haltlos. Dass die „deutschen“ CO2-Emissionen mit den unvermeidbaren neuen Kohle- und Gaskraftwerken die angestrebten Zielmarken der „Umweltkanzlerin“ a. D. weit überschreiten werden, ist bekannt – es sei denn, der Wind weht nicht mehr, wann er will, sondern immer, und die Sonne entschiede sich, dem deutschen Pathos des Neuanfangs beizustehen und einfach nicht mehr unterzugehen. (…) Seltsamerweise macht sich der schwäbische neue Heerführer der Grünen, Winfried Kretschmann, keine größeren Gedanken über die ökologischen Folgen, die 4500 Kilometer neue Hochspannungsleitungen und eine unabschätzbare Zahl von Windrädern zu Wasser und zu Lande nach sich ziehen werden – vom ästhetischen Ruin weiter Regionen ganz abgesehen, also jener Natur, aus der die romantisch inspirierte Wählerschaft seiner Partei ihre seelische Energie zu zapfen pflegte, als sie sich einst aufmachte, die deutschen Wälder vor ihrem sicheren Tod zu retten.“
Michael Naumann, Staatsminister im Kanzleramt a.D.
Professor Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Deutschen Wildtierstiftung.
Horst von Butlar, Financial Times Deutschland.
Enoch zu Guttenberg, Dirigent. Träger des Bundesverdienstkreuzes und Mitgebründer des BUND.
„Über das Erneuerbare-Energien-Gesetz fließen Hunderte von Milliarden Euro in Formen der Energiegewinnung, die auf absehbare Zeit extrem unwirtschaftlich bleiben. Was lange Spielerei der Ökobewegten war, ist heute eine Subventionsmaschine für den ökoindustriellen Komplex, der flächendeckend die Natur dem Geschäft mit dem Klimawandel unterwirft; dominiert wird dieser von Industriegiganten, die sich auf diese Weise auch noch ein grünes Mäntelein umhängen.
Es wäre an der Zeit, eine neue Ökologiebewegung zu gründen, die gegen diese Ökoprofitbewegung zu Felde zieht und realistische Kosten-Nutzen-Abwägungen trifft, statt eine subventionierte Ideologiewirtschaft zu betreiben“Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche
Winand von Petersdorff-Campen, Frankfurter Allgemeine Zeitung.
“Wir erleben die schlimmsten Verheerungen des Landes seit dem Dreißigjährigen Krieg.”
Hans-Joachim Mengel, Politikprofessor an der Freien Universität Berlin.
” Die soziale, wirtschaftliche und ökologische Vernunft wird die Windkraft zur Strecke bringen”“
Les echos, französische Wirtschaftszeitung


