Sachver­stän­di­gen­rat überreicht Jahres­gut­ach­ten 2012/13

Die Wirtschafts­wei­sen: Exzes­si­ver Ausbau von Windkraft und Co. gefähr­det Energie­wende

Am 7. Novem­ber 2012 übergab der Sachver­stän­di­gen­rat zur Begut­ach­tung der gesamt­wirt­schaft­li­chen Entwick­lung der Bundes­re­gie­rung sein aktuel­les Jahres­gut­ach­ten. Im fünften Kapitel der 440 Seiten starken Exper­tise gehen die Wirtschafts­wei­sen detail­liert auf die Energie­po­li­tik und die Umset­zungs­schwie­rig­kei­ten der “Energie­wende” ein.

Dabei zeigen die unabhän­gi­gen Wirtschafts­wis­sen­schaft­ler nicht nur die eklatan­ten Fehlent­wick­lun­gen auf, sondern geben auch guten Rat, wie diese behoben werden können. Hier einige markante Aussa­gen:

  • Die Energie­wende wird in den kommen­den Jahren im energie­po­li­ti­schen Zieldrei­eck zu Lasten der Versor­gungs­si­cher­heit und Wirtschaft­lich­keit gehen, ohne dass ein nennens­wer­ter Zugewinn bei der Umwelt­ver­träg­lich­keit garan­tiert wäre.
     
  • [Die Tendenz zur Kosten­stei­ge­rung ist] dem Versäum­nis geschul­det, vom EEG trotz seiner ausge­präg­ten Ineffi­zi­enz nicht abrücken zu wollen.
     
  • Der alles dominie­rende rasante Ausbau der erneu­er­ba­ren Strom­erzeu­gungs­kap­zi­tä­ten ist maßgeb­lich für die Probleme der Umset­zung der Energie­wende.
     
  • [Von der EEG-Förde­rung] darf man sich keine akute Klima­wir­kung verspre­chen. 
  • Die Kosten für diese klima­po­li­tisch wirkungs­lose Förde­rung belas­ten die Strom­ver­brau­cher als reine Zusatz­kos­ten.
     
  • Es gibt keine Anzei­chen dafür, dass beim Zubau der erneu­er­ba­ren Energien die bislang erreichte Integra­ti­ons­fä­hig­keit des Systems berück­sich­tigt wird. 
  • Hier wird zu Lasten des Gemein­wohls das Motto “je mehr und je schnel­ler, desto besser” verfolgt.
     

Das komplette Gutach­ten finden Sie hier.

Das für die Energie­po­li­tik relevante Kapitel 5 finden Sie hier.

Die entschei­den­den Passa­gen finden Sie hier.


Die folgen­den Gutach­ten des Sachver­stän­di­gen­rats finden Sie hier und hier kommen­tiert.

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