Am 29. Dezember 2025 haben wir eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen das Umweltministerium Baden-Württemberg eingereicht. Anlass sind mehrere aus unserer Sicht irreführende oder sachlich unzutreffende Kommunikationsvorgänge des Ministeriums im Bereich der Energiepolitik. Die dokumentierten Vorfälle betreffen grundlegende Anforderungen an eine korrekte, ausgewogene und faktenbasierte Information der Öffentlichkeit.
In der Beschwerde dokumentieren wir sechs konkrete Vorfälle aus den vergangenen Monaten – darunter unzutreffende Darstellungen zur Herkunft radioaktiver Altlasten, pauschale Falschbehauptungen zur Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Kernenergie sowie alarmistische Kommunikation zu geringfügigen Ereignissen im Ausland. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit trägt aus unserer Sicht nicht zur sachlichen Information der Bürgerinnen und Bürger bei, sondern verstärkt politische Narrative, die mit der Faktenlage nicht übereinstimmen.
20251229 Fachaufsichtsbeschwerde Umweltministerium BWWir erwarten eine Prüfung durch den Ministerpräsidenten und eine Klärung, wie solche Kommunikationsmuster künftig verhindert werden sollen. Eine transparente, korrekte und verantwortungsvolle Informationspolitik ist Grundvoraussetzung für eine demokratische und fachlich fundierte Energiepolitik.


