Trotz wärme­rer Worte – Kälte wird teurer

Im Frühjahr 2023 erfuhr das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz große Aufmerk­sam­keit. Der seiner­zei­tige Bundes­wirt­schafts­mi­nis­ter Habeck wurde für dessen inter­ven­tio­nis­ti­schen Ansatz vielfach kriti­siert, das Vorha­ben in mehre­ren Medien als “Heizungs­ham­mer” bezeich­net. Auch wir haben die Pläne damals kritisch beglei­tet.

Die folgende Bundes­re­gie­rung unter Bundes­kanz­ler Fried­rich Merz hat sich in der Rheto­rik sehr stark von den Habeck’schen Ideen distan­ziert. Die kühle Witte­rung und die anste­hende Novelle des Geset­zes geben Anlass, auf Verbes­se­run­gen zu hoffen. Der aktuelle Gesetz­ent­wurf leider weniger, wie Dr. Chris­toph Canne am 16. März 2026 in einem Gastbei­trag für das Nachrich­ten­por­tal nius erläuterte: 

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In einem ausführ­li­chen Inter­view mit der Union Stiftung hat Dr. Canne weitere Hinter­gründe analysiert:

Vom Versin­ken im Chaos zum geord­ne­ten Nieder­gang? – Dr. Chris­toph Canne analy­siert das Gebäudeenergiegesetz.

 

 

 “Mit grünem Überei­fer ins Chaos” titelte der SPIEGEL im Mai 2023. Das Chaos scheint mittler­weile einge­dämmt, ein geord­ne­ter Nieder­gang einge­lei­tet. Auch dieser ist aller­dings nicht “irrever­si­bel”, wie der Bundes­kanz­ler in etwas anderem Kontext jüngst irrte: Man kann auch einfach mal den Hammer beisei­te­le­gen.

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