Neues Jahr, schlechte Ideen

Kaum hatte das Jahr 2020 begon­nen, war im politi­schen Berlin und weit darüber hinaus von einem aus Nieder­sach­sen in die Energie-Diskus­sion einge­brach­tem Vorschlag zu hören und zu lesen. Offen­bar hatten sich Enercon-Minis­ter Lies und sein Kollege Dr. Miersch zwischen den Jahren Gedan­ken gemacht, wie man den (aus guten Gründen) wachsen­den Wider­stand gegen den Windkraft­aus­bau brechen könnte. Heraus kam, wie leider zu erwar­ten war,  eine weitere schlechte Idee:

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Der Grund­ge­danke, windkraft­kri­ti­sche Bürger mit finan­zi­el­len Ködern von fragwür­di­gen Projek­ten zu überzeu­gen, ist dabei keines­wegs neu. In Mecklen­burg-Vorpom­mern wird dies bereits seit Jahren erfolg­los prakti­ziert.

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Beson­ders perfide an der nun vorge­stell­ten Variante ist aller­dings die Verknüp­fung der “Beloh­nung” mit einer gleich­zei­ti­gen Entrech­tung. 

Als erster Indika­tor für die Quali­tät des Vorschlags kann die Einschät­zung der leider immer noch häufig zitier­ten Frau Prof. Claudia Kemfert dienen: 

    Claudia Kemfert, Energie­ex­per­tin des Deutschen Insti­tuts für Wirtschafts­for­schung (DIW), bewer­tet die Forde­rung nach einem sogenann­ten “Windbür­ger­geld” als “absolut sinnvoll”. “Finan­zi­elle Betei­li­gungs­mo­delle sind generell der richtige Weg, um die Akzep­tanz zu erhöhen”, sagte sie der “Rhein-Neckar-Zeitung” (Freitag). Den Vorschlag, auch Kommu­nen mit Windan­la­gen finan­zi­elle Anreize zu bieten, begrüßte Kemfert. Derar­tige Betei­li­gungs­mo­delle hätten sich bereits in Mecklen­burg-Vorpom­mern bewährt.

zur Quelle (Hervor­he­bung durch uns)

   

Besser infor­miert als Frau Prof. K. durften sich die Hörerin­nen und Hörer des Info-Radios fühlen:

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Dort konnte man u.a. Rainer Ebelings ad-hoc-Einschät­zung verneh­men.

Kaum weniger schlecht als die Idee aus Nieder­sach­sen und ähnlich kennt­nis­arm wie deren Kommen­tie­rung seitens Frau Kemfert war der ebenfalls pünkt­lich zum Jahres­start vorge­brachte Vorstoß des BDI-Präsi­den­ten Dieter Kempf: 

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Entspre­chend haben wir diese Forde­run­gen bewer­tet. 

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Unsere eigenen Vorschläge zur Förde­rung von Akzep­tanz erschei­nen uns – Beschei­den­heit ist eine Zier’ – durch­dach­ter und zielfüh­ren­der.

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