Ökostrom” ist auch in 27 Jahren noch Nischen­pro­dukt

Zumin­dest ist dies das Ergeb­nis einer Studie des Mineral­öl­kon­zerns Exxon, über die das HANDELS­BLATT am 19.6.2013 berich­tet.

Natur­ge­mäß hat Exxon kein Inter­esse daran, das eigene Geschäfts­feld in schlech­tes Licht zu rücken.  Anderer­seits hat ein priva­tes Unter­neh­men das im Wettbe­werb steht (stärker als bspw. die subven­ti­ons­ab­hän­gi­gen Unter­neh­men der Erneu­er­ba­ren Energien, die ) ein vitales Inter­esse daran, die eigenen Strate­gien an realis­ti­schen Progno­sen auszu­rich­ten.

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Der deutsche Energie­be­darf wird nach einer Prognose des Konzerns Exxon­Mo­bil auch in 25 Jahren noch überwie­gend durch die fossi­len Energie­trä­ger Öl, Gas und Kohle gedeckt.

Die Erneu­er­ba­ren Energien werden demnach bis 2040 zwar um 60 Prozent zuneh­men, aber dennoch nur rund ein Viertel des Energie­ver­brauchs ausma­chen, heißt es in der am Montag in Hamburg verbrei­te­ten Studie.

Insge­samt werde Deutsch­land bei schrump­fen­der Bevöl­ke­rung und höherer Energie­ef­fi­zi­enz in Zukunft immer weniger Energie benöti­gen. Der Einsatz von Primär­ener­gie gehe bis 2040 um rund ein Viertel zurück. Eine tragende Rolle werde Erdgas spielen, das ab 2030 das Mineralöl als Energie­trä­ger Nummer eins ablösen könnte.

Insge­samt werde Deutsch­land bei schrump­fen­der Bevöl­ke­rung und höherer Energie­ef­fi­zi­enz in Zukunft immer weniger Energie benöti­gen; der Einsatz von Primär­ener­gie gehe bis 2040 um rund ein Viertel zurück.

Der Strom des Jahres 2040 stammt laut Exxon­Mo­bil-Prognose zu rund 35 Prozent aus erneu­er­ba­ren Quellen, vor allem Wind, Biogas und anderer Biomasse.

Der Prognose zufolge wird Erdgas eine tragende Rolle bei der Energie­ver­sor­gung spielen und ab 2030 das Mineralöl als Energie­trä­ger Nummer eins ablösen. Erdgas könne ein Drittel des deutschen Energie­ver­brauchs abdecken. (…) Erdgas sei der umwelt­freund­lichste fossile Energie­trä­ger und senke den Kohlen­di­oxid-Aus stoß gegen­über Kohle um bis zu 60 Prozent, dpa


Der Text steht exakt so im Handels­blatt. Aus Urheber­schutz­grün­den, haben wir ihn der hier gefun­de­nen DPA-Quelle entnom­men.

 

 

 

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