Für den 18. April 2026 hatten Protagonisten und Profiteure der Energiewende-Politik in mehreren deutschen Städten zu Demonstrationen aufgerufen. Es ging darum, die zarten energiepolitischen Veränderungen, die von der zuständigen Bundesministerin angestrebt werden, zu verhindern. “Gegen die Blockade der Energiewende durch die aktuelle Bundesregierung” lautete das Motto.
Die technologisch auf Windkraft- und Solaranlagen verengte Energiewende wird tatsächlich blockiert, ja geradewegs sabotiert. Nämlich von den vier mächtigen Lobbygruppen Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter, von deren (teilweise gewaltbereiten) Vorfeldorganisationen von der Wetterfront sowie von völlig aus der Zeit gefallenen Naturgesetzen. Diese Saboteure hätten die Demo-Initiatoren unter anderem hier erkennen können.
Dies war allerdings nicht gewollt, denn der Feind bereits deutlich markiert. Dieser Markierung folgten nach Angaben des World Wildlife Fund (WWF) über 80.000 Menschen.
Den Wildtieren und “for nature” hat der WWF damit leider einen echten Pandabären-Dienst erwiesen. Jene Industrieanlagen, für deren fortwährend üppige Steuerfinanzierung der WWF demonstrieren ließ, zerstören schließlich in großem Stil Lebensräume und Natur. Es bleibt stark zu hoffen, dass an Natur und Fauna interessierte Menschen aufwachen und die fehlgeleitete Feindmarkierung erkennen.
Tichys Wecker schrillte daher am 3. Mai 2026 besonders laut in vernunftkräftigen Tönen: Rechtsanwalt Thomas Mock legte dort zu früher Stunde die Interessenlage der Demo-Organisatoren und die energiewirtschaftlichen Hintergründe dar:
Tatsächlich geht es längst um Milliarden, garantierte Renditen und ein Subventionssystem, das Bürger und Betriebe immer härter belastet. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kratzt nur vorsichtig an den Privilegien der Wind- und Solarlobby – und schon beginnt der Sturm. Wer so heftig reagiert, verteidigt offenbar nicht das Klima, sondern sein Geschäftsmodell. Negativpreise klingen harmlos. In Wahrheit bedeuten sie: Strom ist nichts wert – aber die Bürger zahlen trotzdem EEG-Vergütung, Netzkosten und die Folgekosten eines überdrehten Systems. Wer heute für „mehr Energiewende“ demonstriert, sollte wissen, wofür er demonstriert: für höhere Stromkosten, höhere CO₂-Abgaben und sichere Renditen einer bestens organisierten Branche.
Die hörenswerten Ausführungen von RA Thomas Mock sind hier zugänglich:
Quintessenz: Wer hier, im guten Glauben, etwas “für Umwelt und Klima” zu tun, mitmachte, marschierte für die eigene Verarmung. Und ließ sich einen Pandabären aufbinden.





