Am 21. Oktober 2026 hielt der ehemalige Präsident des ifo-Instituts, Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Professor Hans-Werner Sinn, an der Universität Luzern (CH) einen umfassenden Vortrag zu den Versäumnissen und Irrungen der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik.
Insbesondere seine Ausführungen ab Min. 28:30 decken sich mit unseren Wahrnehmungen und Erkenntnissen. Keines der Versprechen der Energiewende habe sich erfüllt. Warum jene Prophezeiungen “Humbug” sind und der vor Jahrzehnten eingeschlagene Kurs fatal ist, belegt Professor Sinn anschaulich, eindringlich und mit schweizer Präzision:
Den Klimawandel zu bekämpfen, funktioniert auf die im Rahmen der “Energiewende-Politik” forcierte Weise sicher nicht.
Zusammen mit der tragischen Kehrseite, dass diese Politik ebenso massiv wie unnötig Natur schädigt und Kulturlandschaft zerstört, wurden die grundlegenden Sachverhalte bereits 10,5 Jahre zuvor von Enoch zu Guttenberg und Prof. Sinn in beeindruckender Weise dargelegt. Der seinerzeit veröffentlichte Johannisberger Appell hat an Aktualität kaum eingebüßt – und an Dringlichkeit eher gewonnen.
Die Folgen des Klimawandels zu mildern, kann sehr wohl funktionieren und ist sowohl unter humanitären als auch unter volkswirtschaftlichen Aspekten ein mindestens ebenso wichtiger Ansatzpunkt für verantwortungsbewusste Politik. Leider ist Deutschland auch auf diesem Feld stark von Ideologie geprägt. Am 26. Oktober 2026 gab Dr. Christoph Canne im schweizerischen Sender Kontrafunk dazu hörenswerte Hintergrundinformationen:
Bereits am 15. Oktober hatte Dr. Canne im Nachrichtenmagazin NIUS zu diesem Thema geschrieben.
Als gemeinsames Fazit der drei genannten Einlassungen lässt sich festhalten:
Wo in Deutschland “Klima” draufsteht, ist oft “Humbug” drin.
Über die Frage “wer hat’s erfunden?” ließe sich bei einem Kräuterbonbon oder einem Stück zackiger Schokolade trefflich sinnieren – die Frage “wie kommen wir auf vernünftige Wege?” ist leider wichtiger.




