Die Dümms­ten beißen die Hunde

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 2016 erhiel­ten viele unserer Wegge­fähr­ten und Unter­stüt­zer eine Mail der Organi­sa­tion “Campact”. Die bereits mit mehre­ren dümmli­chen Losun­gen aufge­fal­le­nen “Campai­gner” haben damit jeden Anschein von Gemein­wohl­ori­en­tie­rung abgelegt und ihre Zugehö­rig­keit zum Jagdhunde-Rudel zweifels­frei dokumen­tiert:

Campact

Mit einem Klick gelan­gen Sie zur Desin­for­ma­ti­ons­kam­pa­gne.

Offen­bar sucht man über Massen­mails kurzfris­tig schlichte Gemüter, die den in der Kampa­gne ausge­führ­ten Desin­for­ma­tio­nen Glauben und den zerstö­re­ri­schen Parti­ku­lar­in­ter­es­sen ihre Unter­schrift schen­ken. In Dr. Wolfgang Epple sind die Trick­ser damit nicht fündig gewor­den.

 
From: Wolfgang Epple
Sent: Monday, May 9, 2016 5:37 AM
Subject: Re: Eil-Appell! CDU würgt Energie­wende ab
Schiltach, 09. Mai 2016
Sehr geehrte Campact-Campai­gner Katrin Beushau­sen und Chris Methmann,
 
Ihr Eil-Appell zum angeb­li­chen “Abwür­gen der Energie­wende” durch die CDU ist derma­ßen schlecht recher­chiert, einsei­tig formu­liert, einfäl­tig begrün­det, inhalt­lich falsch und offen­sicht­lich politisch indok­tri­niert, dass er bereits ein histo­ri­sches Dokument darstellt.
 
Damit wir uns nicht missver­ste­hen: Sehr wohl ist es nötig, die Zerstö­rung der Erde durch den Turbo­ka­pi­ta­lis­mus abzuwen­den. Sehr wohl ist es nötig, in diesem Zusam­men­hang auch über Energiegewinnung, Energie­ver­brauch, Energie­ver­schwen­dung, Dekar­bo­ni­sie­rung, auch über Weckung sinnlo­ser Bedarfe statt Befrie­di­gung notwen­di­ger Bedürf­nisse der Menschen, über Lebens­raum­zer­stö­rung, Arten­tod, ungerechte Vertei­lung zwischen arm und reich, kurzum: über die globale ökolo­gi­sche und soziale Krise nicht nur nachzu­den­ken, sondern zu handeln.
 
Ihr von Unwis­sen und Naivi­tät gekenn­zeich­ne­tes blindes Trommeln für einen ökoin­dus­tri­el­len Komplex, der sich zur Zeit anschickt, die letzten halbwegs intak­ten Natur- und Kultur­land­schaf­ten Deutsch­lands und zuneh­mend ganz Europas und der Welt zu zerstö­ren, ist kennzeich­nend für jenen Aktio­nis­mus, der die selbst­er­reg­ten selbst­zer­stö­re­ri­schen Kräfte des kollek­ti­ven Wachs­tum-gläubi­gen und gleich­zei­tig alarmis­tisch-hyste­ri­schen Handelns dieser Mensch­heit gefähr­lich verschärft.
 
Die sogenannte deutsche  “Energie­wende” ist in Wirklich­keit eine für den Klima­schutz weitge­hend wirkungs­lose “Windstrom­wende”. Sie ist gerade wegen der für alle Kolla­te­ral­schä­den ihres brachia­len zerstö­re­ri­schen Tuns blinden Windener­gie­lobby schon heute zum Schei­tern verur­teilt.
 
Sie trommeln – offen­bar ohne es zu wissen –  für die Vernich­tung von Volks­ver­mö­gen, für die Vernich­tung des Lebens­rau­mes der Menschen und der wehrlo­sen wildle­ben­den Mitge­schöpfe, Sie trommeln einsei­tig für eine partei­po­li­tisch zwar (rot-)GRÜN, umwelt­po­li­tisch jedoch verlo­gen weil kapita­lis­tisch und Konzern-freund­lich ausge­rich­tete politi­sche Kaste, die aus  vermeint­li­chem “Klima­schutz” das große Subven­ti­ons­ge­schäft  einiger Weniger zu Lasten vieler Wehrlo­ser und der Natur gemacht hat.
 
Sie hinter­le­gen eine schon beispiel­lose Ignoranz der Zusam­men­hänge durch das Kreieren möglichst einfa­cher Feind­bil­der inner­halb eines höchst­kom­ple­xen ökolo­gi­schen wie gesell­schaft­li­chen und geschicht­li­chen Vorgangs.
 
Mag sein, dass ich Sie in der Vergan­gen­heit einmal für eine Ihrer damals vermut­lich inhalt­lich fundier­ten Kampa­gnen unter­stützt habe, und ich so in Ihren Vertei­ler gerutscht bin.
 
Nun aber gelten für Sie die letzten Worte Jesu am Kreuz: “…, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”
 
Aufgrund Ihrer erschre­ckend primi­ti­ven Gangart muss ich Sie bitten: Nehmen Sie mich sofort aus Ihrem Vertei­ler und bestä­ti­gen Sie dieses umgehend.
 
Dr. Wolfgang Epple 
 
Dr. rer.nat. Wolfgang Epple
Tannen­straße 18
77761 Schiltach
 

Wer die “primi­tive Gangart” ebenfalls als erschre­ckend empfin­det, ist herzlich einge­la­den, die Adres­sa­ten des “Eil-Appells” mit zutref­fen­den Argumen­ten auf respekt­volle Art und Weise zu kontak­tie­ren.

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